geschrieben von Michael (19. Januar 2012)
Kategorie: Allgemein, Inbetween
Kommentare deaktiviert für Kodak steht vor dem Aus. Oder mein erster Kodakfilm.  Weiterlesen

Und wieder verschwindet eine grosse Marke meiner Kindheit und Jugend. Tja, aufgewachsen mit dem Bewusstsein, dass die Mauer auf ewig Ost und West trennen wird, mussten wir seit dem Ende der 80er-Jahre kontinuierlich Fixpunkte begraben. Politische Umwälzungen mitzuerleben und nachzuvollziehen ist aber das eine, ans Herz gewachsene Marken zu verlieren, …das geht einem fast noch näher.

Logo von 1987 bis 2006

Ich versuche mal eine Aufstellung aller Marken, die ich für gross und unumstösslich hielt, und die jetzt nicht mehr, oder so gut wie nicht mehr, existieren. Beim Zusammenstellen habe ich gemerkt, wie viele dieser Marken mir „Ersterlebnisse“ verursacht haben:

– Coronado (mein erstes Velo (rot!) und die Velo-Eigenmarke der Migros)
– Mondia (mein erstes selber gekauftes Velo (blau) – die stellen immer noch Velos her, aber fallen halt im Markt gegenüber früher gar nicht mehr auf)
– Maxi Puch (mein Töffli – verschrottet, aber auch als Marke verschwunden)
– Ciao von Piaggio (das Töffli der “anderen” – auch weg)
– Datsun (das erste Auto meiner Mutter, total sportiv dank eines schwarz/weissen-karo Streifens – ging in Nissan auf)
– Volvo (wie viele Stunden habe ich auf dem Rücksitz der Marke Volvo wohl verbracht? – gibt es zwar noch, gehört aber jetzt Chinesen… geht irgend wie nicht)
– Saab (das andere Schwedenauto – seit kurzem definitiv vorbei mit Autos)
– Raiders (mein erster selbst gekaufter Schoggiriegel – umgetauft in Twix)
– Fix und Foxi (mein erstes Comic-Heft – erscheint seit Ende 2010 nicht mehr – sniff)
– Sounds (meine erste Musikzeitschrift, zusammengelegt als ME-Sounds, erscheint heute aber nur noch als Musikexpress)
– Commodore (das Cowboy-Duell ist das erste Videospiel, dass ich je an einem Bildschirm (bei Nachbarn) gespielt habe – segnete schon im 94 das Zeitliche)
– Xamax (als mein FCB absteigen musste, wurden die Meister – gestern hops gegangen)
– New York Cosmos (für die hatten noch die Jugendhelden Pelé und Beckenbauer gespielt! – die ganze US-Liga ging dann Mitte 80er Pleite)
– PTT (mein erstes Kontokärtchen – aufgesplittet und zerlegt, der Name damit obsolet)
– SBV/Bankverein (mein erstes Bankkärtchen – der Name ging in der UBS auf)
– Schweizerische Volksbank/SVB (das erste Heft, welches ich über Marketing (Professor Kühn!) gelesen habe, war von denen – ging in der SKA auf)
– Kreditanstalt – SKA (ein Nachbar von uns hat dort gearbeitet, zum Schneeschaufeln hatte er immer diese lustige SKA-Kappe auf, Jahre später ein Ikon der Techno-Bewegung – umgewandelt zur CS)
– SBG/Schweizerische Bankgesellschaft (einer meiner ersten, von mir betreuten, Kunden (SBG-Jugend) – ging in der UBS auf)
– Swissair (wie vermutlich fast bei allen, mit „ersten“ Erinnerungen verbunden – na, ihr wisst schon, ohne „Air“ gehört es jetzt der Lufthansa)
– Balair (die standen immer beim Euroairport rum – mit der Swissair hops gegangen)
– Crossair (als der Moritz Sutter in Basel noch etwas bewegen konnte – mit der Swissair hops gegangen)
– Vorort (das erstaunte mich immer bei den Radionachrichten, wer um Himmelswillen ist der „Vorort“? – heissen jetzt Economiesuisse)
– Raichle (mein erster Wanderschuh – lebt irgendwie angeblich noch im Inneren von „Mammut“-Schuhen, aber na ja…)
– Alpin (die Skimarke von Migros und natürlich auch mein erster Ski!)
– SSR (meine erste selber gebuchte Reise – heissen jetzt STA – hat aber einen ganz anderen Mood)
– Ciba-Geigy (mein erster Arbeitgeber, der meines Vaters und der meines Onkels und der meisten Nachbarn – heute gibt es noch „Ciba Vision“, „Geigy“ ist ganz weg)
– Sandoz (der Arbeitgeber von den anderen Nachbarn – heute noch ein Generika)
– Cindy Restaurant in Basel (habe ich das erste Mal ein Mädchen zum Essen eingeladen – die haben letztes Jahr geschlossen)
– Knopf (habe ich meinen ersten Schlumpf gekauft – die gibt es schon lange nicht mehr)
– Bally (ich glaube, ich hatte als Kind immer nur Schuhe von da und: da durften wir immer Märli hören – gibt es noch als Luxusmarke)
– Kleider Frey (da wurde ich für die Konfirmation eingekleidet – seit ein paar Jahren national von uns gegangen)
– Spengler (hatte ich meinen ersten selber gekauft Anzug her – fehlt mir in der Steinen irgendwie immer noch, aber verschwunden, inklusive dem grossen Versandhandel)
– ABM (bei denen hatte ich bei meinem ersten Temporärjob noch Knorr-Suppen ins Regal gestellt – au bon marché – und weg waren sie)
– EPA (war ein grosser Kunde bei meiner ersten Werbeagentur – wurde an Coop verkauft)
– Waro (da habe ich mein erstes Modellflugzeug (die Spitfire von Airfix) gekauft – ging auch an Coop)
– Kodak (mit meinem ersten schwarz-weiss Kodakfilm habe ich meine ersten Tiere (Frösche im Ziegelei-Areal) fotografiert, mit meinem ersten farbigen Kodakfilm; meine erste Liebe – und heute lese ich „Kodak ist pleite“

Na, hat es bei Euch auch nostalgische Gefühle geweckt? Alles ist vergänglich…

Hier eine kleine Logo-Geschichte von Kodak

Hoffen wir, der FCB bleibt ewig. Und natürlich Valencia! Und alle unsere Kunden natürlich auch! ☺


geschrieben von Sebastian (21. Oktober 2011)
Kategorie: Allgemein, Inside
Kommentare deaktiviert für Die drey scheenschde Dääg: das “Team Corpmedia” feiert in Valencia  Weiterlesen

Ende September war es soweit: Das “Team Corpmedia” löste seinen Preis für den ersten Platz im Goya Wettbewerb ein – ein Wochenende in Valencia, Spanien. Die Gelegenheit, den Erfolg ihres Zombie-Filmes so heftig zu feiern, dass es Tote aufgeweckt hätte. Mit diesem Ziel starteten die 9 Siegerinnen und Sieger (Produzentin und Ehren-Valencianerin Esther Weber war leider verhindert) an einem nebligen Freitagmorgen vom Flughafen Zürich Richtung Valencia.

In Spanien herrschte bestes Urlaubswetter und das Team liess keine Minute ungenutzt verstreichen.  Bereits am ersten Abend wurde der Siegespokal stolz der Valencianischen Ausgangs-Szene präsentiert und in jeder Bar aufs neue Befüllt. Als besonders verhängnissvoll erwies sich dabei das sogenannte “Agua de Valencia“, eine böse Mischung aus Gin, Wodka, Zucker, Orangensaft und Cava. Gemäss zuverlässigen Quellen sollen gewisse Nachtschwärmer nur dank höchster Konzentration ins Hotel zurückgefunden haben. Obwohl sich dieses praktisch um die Ecke befand. Der folgende Samstag begann für das Team entsprechend etwas später, wurde dann aber mit Shopping und Sightseeing ordentlich ausgenutzt, bevor man sich gegen Mitternacht – gestärkt mit den besten Tapas der Stadt – wieder ins Nachtleben stürzte. Der Sonntag wurde dann entspannt mit einem Besuch am Strand und einem Paella-Essen genossen, nachdem man sich mit leichter Wehmut von der schönsten Stadt Spaniens verabschiedete.

Das Team Corpmedia bedankt sich bei der Organisation des Gran Premio del Cine Valeniano (und bei Daniel Izquierdo! www.swissmarketingspain.com) und freut sich schon auf den nächsten Ausflug.

Angekommen: das Siegerteam am Flughafen Valencia

Sightseeing: Placa de la Reina, gesehen aus dem Glockenturm der Kathedrale

Jamon

Shopping: statt Jamon Iberico aber eher Fashion und Süssigkeiten

Paella

Guten Appetit: neben Tapas und Horchata gehört die Paella Valenciana zum Pflichtprogramm

Team

Klarer Fall: in der Disziplin "Nightlife" liessen die neun nichts anbrennen

Pokal

Und immer dabei: der Siegerpokal des Gran Premio del Cine Valenciano


geschrieben von Michael (13. September 2011)
Kategorie: Allgemein
Kommentare deaktiviert für Zaubern, wenn es drauf ankommt.  Weiterlesen

Heute stand im «20 Minuten» folgende Headline:

Headline zu Barcelona

Seit der Erneuerung des Meisterpokals in der Saison 1992/93 hat es anscheinend kein Team mehr geschafft, seinen Titel zu verteidigen. Nun, zu diesem Thema kann Valencia dem FC Barcelona durchaus etwas auf den Weg geben.

Marco, Ismail, Adnan und Noah

Am Freitag musste auch Valencia seinen Titel verteidigen. Und auch Valencia stellten sich Schwierigkeiten entgegen. Zum Beispiel war unser letztjähriger Joker Serdal gesundheitlich angeschlagen. Er hatte deshalb nur 3 dosierte, aber sehr wichtige Auftritte. Die ersten zweieinhalb Spiele musste er unsere Torwartfrau Susi Dede (und natürlich die nominelle Nr.1) ersetzen. Das gelang ihm bravourös.

Serdal, souverän im Tor

Er kassierte nur im ersten Spiel gegen MetzgerLehner gerade mal eine Kiste. Danach parierte er alles, was auf ihn zukam. Und kaum hatte sich Susi Dede zum Spiel gemeldet, verliess Serdal das Tor wieder und wartete wie ein Sleeper des KGB unauffällig neben dem Spielfeld auf seinen nächsten grossen Auftritt.

Serdal am Spielfeldrand

Aufmerksamer Beobachter

Und der kam im Halbfinal. Denn da hiess es noch 0:0 nach regulärer Spielzeit gegen die Neue LGK. Und das bedeutete Penaltyschiessen.

«Machst Du ihn SICHER rein?», fragte der Coach. Serdal nickte, ging rein und versenkte den ersten Penalty seeehr sicher. Das war der Grundstein zur Finalqualifikation.

Im Final – gegen Publimedia – folgte dann Serdals dritter, wohldosierter Auftritt. Valéry, unser Spielmacher im linken Zentrum, war angeschlagen. Er hatte fast jedes Spiel durchgespielt. Ermüdungserscheinungen traten auf. Die anderen Jungs auf der Ersatzbank wirkten auch nicht mehr ganz frisch. 115 Minuten Fussball in den Beinen und den ganzen Nachmittag die pralle Sonne im Nacken forderten ihren Tribut. Beide Teams rangen mit letzter Kraft um die Entscheidung. Ein Abnützungskampf. Das Spiel schien ohne die Fitness von Valéry zugunsten des Gegners zu kippen. Gehst Du als Joker rein, fragte der Coach Serdal an der Linie. Und dieser ging sich ein oranges Valencia-Trikot anziehen.

Es waren noch etwas mehr als 5 Minuten zu spielen, als Serdal, im richtigen Leben Teamleiter der polygrafischen Abteilung, den Platz betrat. Er rannte auf seine Position. Doch bevor er den Ball ein erstes Mal berühren konnte, pfiff der Schiedsrichter ein Foul gegen Publimedia vor der Strafraumgrenze, gut 20 Meter vor dem Tor. Serdal setzte sich, eben erst reingekommen, frech den Ball und schickte alle anderen mit rudernden Armen weg. Dann nahm er kurz Anlauf und trifft den Ball. Vollrist. Das Leder gewinnt durch die Wucht rasch an Höhe, segelt über die Mauer, über den Torwart …  auch über das Tor? –  da macht sich der Drall bemerkbar: Der Ball dreht wie ein Spin-Ball beim Tennis schräg nach unten ab und landet perfekt unter der Latte. 1:0! Die vielbejubelte Grundlage zum Sieg, der nach einem Konter kurz darauf durch Kommunikationsplaner Iraklis sichergestellt wurde. Danach war die Luft draussen, der Sack zu, das Schnitzel paniert: Publimedia bezwungen.

Also: Der Tipp von Valencia an Barça: Die Dosis. Es ist die Dosis, die entscheidet!

Nicht immer zaubern. Aber dann zaubern, wenn es drauf ankommt.

Dann wird es auch was mit dem Titelverteidigen bei Barcelona. Wie bei Valencia.

Mannschaftsbild 2011

Das Titelverteidigungs-Milagro-Team.Von oben links nach rechts unten: Damian, Marco F., Emanuel, Serdal, Dominik, Jeanne, Noah, Andrin, Luis, Michi, Marco R., Iraklis, Simone, Susi, Alexandra, Valéry, Ismail, Adnan.


geschrieben von Guillermo (17. August 2011)
Kategorie: Allgemein, Outside
Kommentare deaktiviert für Wie weit darf Marketing eigentlich gehen?  Weiterlesen

Wir wissen es ja schon lange – Marketing manipuliert uns, unser Kaufverhalten, unsere Denkweise, unser Handeln, einfach alles. Wir sind gesteuert von multinationalen Grosskonzernen. Und ihre Handels- und Warenmarken sind die Köder, mit denen sie uns fangen. Ist es wirklich so?

Marketingprofi Martin Lindstrom legt es zumindest nahe. Und sein aufwändig inszeniertes Guerilla-Marketing-Experiment mit den Morgensons, das breit in den Medien besprochen wird (s. hierzu BaZ-Artikel von Nina Merli vom 16.8.2011) zeigt, wie leicht und einfach wir alle manipulierbar sind:

The Morgensons

Das Resultat seines Experiments verrät er uns darin natürlich nicht. Schliesslich sollen alle ja sein Buch «Brandwashed» kaufen. Schon wieder eine Manipulation? Ja, natürlich. Aber das zu wissen, kratzt niemanden.

Die Idee zum wissenschaftlichen Experiment hatte Lindstrom wie es heisst von diesem Hollywood-Streifen:

The Joneses

Tja, so wurde der Marketingprofi sozusagen von Hollywood “beeinflusst”, das sich wiederum vom Kauf- und Konsumverhalten der Menschen leiten lässt, die von multinationalen Marken beeinflusst werden, welche von Markenprofis geführt werden, die auch Hollywood beraten… irgendwie beisst sich die Katze da in den eigenen Schwanz.

Da drängt sich mir die Frage auf: sind wir nun die Katze oder der Schwanz? Und: Steckt nicht in jedem von uns ein Morgenson/Jones?


geschrieben von Michael (15. August 2011)
Kategorie: Allgemein
Kommentare deaktiviert für Heute Abend an die Madison Avenue!  Weiterlesen

In den USA wird aktuell die 5te Staffel abgedreht. Emmies und Golden Globes prasselten geradezu sturzbachmässig auf die Macher hinab. Und nun «entdeckt» auch unser SF Madmen! Heute Abend 22.20 Uhr geht es los. Und zwar im Doppelpack. Das heisst zwei Episoden werden gleich hintereinander gezeigt. Das erleichtert den Einstieg in die Serie. Vor allem die erste Episode ist eine der besseren der ersten Staffel. Im Gegensatz zur nachfolgenden zweiten Episode, welche ihre Längen hat. Aber natürlich ist diese für die Entwicklung des Ambientes und der Story auch wichtig.

Ich empfehle, beide Episoden zu schauen. Am besten mit einem Glas Bourbon in der Hand. Oder einem typisch-durchgestylten Sechzigerjahre Cocktail (Mein Liebling ist und bleibt die Bloody Mary).

Die Geschichte spielt nämlich im New York der 60er, wo an der Madison Avenue die ersten grossen amerikanischen Werbeagenturen entstanden. Rastlose, ehrgeizige Frauen und Männer arbeiten hier an der Frontlinie der freien Marktwirtschaft zwecks Erfüllung des amerikanischen Traumes. Junge, aufstrebende Menschen entdecken dabei die Selbstverwirklichung lange bevor sie ein massenkonformes Ziel wurde. Als Leitplanken benutzten sie den Style ihrer Zeit und mixen kräftig Alkohol und Tabak dazu.

Runde Sache. Jetzt ist nochmals Gelegenheit einzusteigen. Und nicht vergessen: Lucky Strikes kaufen und den Aschenbecher parat machen. Mad Men von Matthew Weiner, 22.20h auf SF1.

Hier noch meine Lieblingsszene der ersten Staffel.

Das ist noch Werbung! Enjoy!


geschrieben von Sebastian (4. August 2011)
Kategorie: Allgemein
Kommentare deaktiviert für Ein Hoch auf den Troubadour!  Weiterlesen

Aus aktuellem Anlass verneigt sich die Valencia-Textfraktion vor einem ganz grossen Värsli-Schmied: Mani Matter wäre heute 75 Jahre alt geworden. Er war zwar nicht aus unserer Zunft, sondern ein Beamter, aber die Art, wie er seine Chansons dichtete, haben durchaus Gemeinsamkeiten mit der Arbeitsweise eines Werbetexters: überraschende Formulierungen wählen, clevere Ideen finden und – ganz wichtig – eine Botschaft unterhaltend und einfach verständlich auf wenige Zeilen konzentrieren. Darin ist der Berner Barde bis heute unerreicht.

In diesem Sinne hier der Link zu Matters «Farbfoto» (zu finden im Bereich «Diskographie»), ein Chanson, für dessen Entstehung ein Werbeinserat für Hochprozentiges verantwortlich war. Ein schlechtes offensichtlich, denn der Name der Getränke-Marke blieb Matter nicht in Erinnerung.


geschrieben von Sebastian (13. Juli 2011)
Kategorie: Allgemein
Kommentare deaktiviert für Gran Premio Del Cine Valenciano: 5 Filme in 24 Stunden (Da wird sogar Jack Bauer neidisch)  Weiterlesen

Am Freitag, 24. Juni war es wieder soweit: Zeit für den jährlichen 3-Tages-Firmenausflug. Aber statt nach Spanien, Irland oder ins Emmental zu fahren, kam diesmal alles anders. Das Valencia Team machte einen Abstecher nach Hollywood, nur metaphorisch natürlich. Wir wurden eingeladen zum «Gran Premio Del Cine Valenciano», einem eigens für uns ins Leben gerufenen Filmpreis.

Goya Filmdreh1

«… und bitte!»

Genauer gesagt, ging es um folgendes. Wir wurden in 5 Gruppen aufgeteilt und bekamen je einen Film-Profi einer Produktionsfirma zur Seite gestellt. Dazu erhielten wir kurze Einführungen in Storytelling, Filmproduktion und Schauspielerei. Nach dieser Schnellbleiche waren wir bereit für unseren Auftrag: Dreht einen Kurzfilm zum Thema «Aschenputtel» und liefert diesen bis spätestens 18 Uhr am nächsten Tag ab.

Konkret bedeutet das:

  • Regisseur, Produzent, Schauspieler und weitere Jobs in der Gruppe bestimmen
  • Sich für eine Geschichte/eine Idee entscheide
  • Drehbuch/Storyboard soweit als nötig verfassen
  • Locations finden
  • Kostüme und Requisiten beschaffen
  • Film drehen
  • Film schneiden und vertonen

In 24 Stunden. So manchem ist bei diesem Auftrag mehr als nur etwas mulmig geworden. Sofort begann es, in den Teams kreativ zu brodeln. Geschichten und Dialoge wurden entwickelt, Requisiten organisiert und manche Teams begannen noch am selben Abend mit dem drehen der ersten Szenen. Nach einer kurzen Nacht folgte dann ein langer Dreh- und Schnitt-Tag: Es wurden Schuhe angesägt, Erbsen verstreut, Gräber aufgeschüttet, Passanten miteinbezogen und vieles mehr. Zu guter Letzt gelang es allen Teams, ihren Film rechtzeitig abzuliefern.

Passanten werden zu Mitspielern

Die Filme wurden anschliessend von einer unabhängigen, fünfköpfigen Fachjury* visioniert und bewertet. Nach dem Abendessen im Zürcher Restaurant Rosso folgte dann die mit Spannung erwartete Filmvorführung und Preisverleihung. Anschliessend feierte die ganze Belegschaft im Hive Club bis in die Puppen und stiess dabei mehr als nur einmal auf die erfolgreichen Produktionen an.

Höchste Konzentration am Set.

Rückblickend war es ein fantastisches Wochenende für alle Beteiligten, welches gezeigt hat, wie viel man in 24 Stunden erreichen kann. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Nicole Johnson und Michael Gerber, welche das Filmwochenende organisiert haben.

*Bestehend aus der Generaldirektorin der European Broadcasting Union Ingrid Deltenre, dem Journalisten, Unternehmer und Medienprofi Sacha Wigdorovits, Valencia CEO Michael Gerber, Encore Pictures Inhaber und Produzent Jürg Steudler sowie Regisseur und Schauspielcoach Florian Huber.


geschrieben von Sebastian (22. Juni 2011)
Kategorie: Allgemein
Kommentare deaktiviert für Good things come to those who work.  Weiterlesen

“Es geht mir ein Licht auf.” “Ich habe einen Geistesblitz.” Unsere Vorstellung von Kreativität ist geprägt von der Idee der plötzlichen Eingebung. Da sitzt also Herr Newton unter einem Baum, ein Apfel plumpst ihm auf den Kopf und “Ding!”, entwickelt er die Theorie der Schwerkraft. Wofür machen wir eigentlich stundenlange Brainstorming-Sitzungen, wenn die Ideen doch aus heiterem Himmel kommen?

Gut ist der dritte Teil der Everything-is-a-Remix-Reihe Online und stellt diese Vorstellung auf den Kopf. Etwas weniger knallig als in der zweiten Episode, nimmt sich Kirby Ferguson diesmal dem Thema der «Gamechanger», der bahnbrechenden Erfindungen an, und zeigt, dass es sich dabei meist nicht um den schnellen Einfall handelt, sondern um das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung.

Kopie, Transformation und Kombination seien die Bausteine jeder grossen Errungenschaft.

“Good things come to those who wait.”, hiess es in der Guiness-Werbung. “Good things come to those who work.” behauptet passenderweise der neue Chrysler-Spot. Und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Die “Elements of Creativity” sind Pflichtmaterial für alle Kreativschaffenden und sowieso für alle Mac-User, die glauben, Apple hätte den Heimcomputer “erfunden”.


geschrieben von Guillermo (2. Juni 2011)
Kategorie: Allgemein, Outside
Kommentare deaktiviert für St. Galler – unglücklich im Fussball und dann auch noch Pech in Basel  Weiterlesen

Über das Ausscheiden des FC St. Gallen aus der Super League kann man ja geteilter Meinung sein. Die einen finden’s gut, den andern ist es egal, Hauptsache der FCB wird auch kommende Saison Schweizer Meister.

Was aber niemandem unserer Zunft egal sein darf ist folgende in der BaZ gelesene Story, die sich St. Galler Werber geleistet haben. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Guillermo (1. Juni 2011)
Kategorie: Allgemein, Inside
(1) Kommentar  Weiterlesen

Ja, wen oder was denn?

Ganz einfach: uns. Genauer gesagt, unsere Kreativabteilungen aus dem Haus Nr. 11.

Umzug bei Valencia

We like to movin' movin'

Aber nicht im Sinn von «mässigen» oder «zurückhalten» zügeln wir, sondern viel befreiender,

Den kompletten Beitrag lesen »