Archiv für die Kategorie ‘Inbetween’

geschrieben von Guillermo (26. Juni 2013)
Kategorie: Allgemein, Inbetween
Kommentare deaktiviert für «Kunst kommt von können, nicht von wollen, sonst müsste es ja Wunst heissen.»  Weiterlesen

Ob obiger Ausspruch von Karl Valentin, Komiker und Autor aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, noch immer zutrifft?

Nun, wir wollen hier keine Kunstdebatte führen, sondern lediglich drei unserer Mitarbeitenden, die die grösste Kunstmesse der Welt, der 44sten ihrer Art, in Basel besucht haben, Gelegenheit geben, kurz etwas zu ihrem Besuch der Kunstmesse zu sagen. Wer weiss, vielleicht animiert das die eine oder den andern dazu, sich ein eigenes Bild der Art Basel zu machen. Hier die Eindrücke von Fabian Matz, Polygraf sowie Jessica Zurfluh und Tabea Scherer, beide auszubildende Grafikerinnen.

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geschrieben von Michael (19. Januar 2012)
Kategorie: Allgemein, Inbetween
Kommentare deaktiviert für Kodak steht vor dem Aus. Oder mein erster Kodakfilm.  Weiterlesen

Und wieder verschwindet eine grosse Marke meiner Kindheit und Jugend. Tja, aufgewachsen mit dem Bewusstsein, dass die Mauer auf ewig Ost und West trennen wird, mussten wir seit dem Ende der 80er-Jahre kontinuierlich Fixpunkte begraben. Politische Umwälzungen mitzuerleben und nachzuvollziehen ist aber das eine, ans Herz gewachsene Marken zu verlieren, …das geht einem fast noch näher.

Logo von 1987 bis 2006

Ich versuche mal eine Aufstellung aller Marken, die ich für gross und unumstösslich hielt, und die jetzt nicht mehr, oder so gut wie nicht mehr, existieren. Beim Zusammenstellen habe ich gemerkt, wie viele dieser Marken mir „Ersterlebnisse“ verursacht haben:

– Coronado (mein erstes Velo (rot!) und die Velo-Eigenmarke der Migros)
– Mondia (mein erstes selber gekauftes Velo (blau) – die stellen immer noch Velos her, aber fallen halt im Markt gegenüber früher gar nicht mehr auf)
– Maxi Puch (mein Töffli – verschrottet, aber auch als Marke verschwunden)
– Ciao von Piaggio (das Töffli der “anderen” – auch weg)
– Datsun (das erste Auto meiner Mutter, total sportiv dank eines schwarz/weissen-karo Streifens – ging in Nissan auf)
– Volvo (wie viele Stunden habe ich auf dem Rücksitz der Marke Volvo wohl verbracht? – gibt es zwar noch, gehört aber jetzt Chinesen… geht irgend wie nicht)
– Saab (das andere Schwedenauto – seit kurzem definitiv vorbei mit Autos)
– Raiders (mein erster selbst gekaufter Schoggiriegel – umgetauft in Twix)
– Fix und Foxi (mein erstes Comic-Heft – erscheint seit Ende 2010 nicht mehr – sniff)
– Sounds (meine erste Musikzeitschrift, zusammengelegt als ME-Sounds, erscheint heute aber nur noch als Musikexpress)
– Commodore (das Cowboy-Duell ist das erste Videospiel, dass ich je an einem Bildschirm (bei Nachbarn) gespielt habe – segnete schon im 94 das Zeitliche)
– Xamax (als mein FCB absteigen musste, wurden die Meister – gestern hops gegangen)
– New York Cosmos (für die hatten noch die Jugendhelden Pelé und Beckenbauer gespielt! – die ganze US-Liga ging dann Mitte 80er Pleite)
– PTT (mein erstes Kontokärtchen – aufgesplittet und zerlegt, der Name damit obsolet)
– SBV/Bankverein (mein erstes Bankkärtchen – der Name ging in der UBS auf)
– Schweizerische Volksbank/SVB (das erste Heft, welches ich über Marketing (Professor Kühn!) gelesen habe, war von denen – ging in der SKA auf)
– Kreditanstalt – SKA (ein Nachbar von uns hat dort gearbeitet, zum Schneeschaufeln hatte er immer diese lustige SKA-Kappe auf, Jahre später ein Ikon der Techno-Bewegung – umgewandelt zur CS)
– SBG/Schweizerische Bankgesellschaft (einer meiner ersten, von mir betreuten, Kunden (SBG-Jugend) – ging in der UBS auf)
– Swissair (wie vermutlich fast bei allen, mit „ersten“ Erinnerungen verbunden – na, ihr wisst schon, ohne „Air“ gehört es jetzt der Lufthansa)
– Balair (die standen immer beim Euroairport rum – mit der Swissair hops gegangen)
– Crossair (als der Moritz Sutter in Basel noch etwas bewegen konnte – mit der Swissair hops gegangen)
– Vorort (das erstaunte mich immer bei den Radionachrichten, wer um Himmelswillen ist der „Vorort“? – heissen jetzt Economiesuisse)
– Raichle (mein erster Wanderschuh – lebt irgendwie angeblich noch im Inneren von „Mammut“-Schuhen, aber na ja…)
– Alpin (die Skimarke von Migros und natürlich auch mein erster Ski!)
– SSR (meine erste selber gebuchte Reise – heissen jetzt STA – hat aber einen ganz anderen Mood)
– Ciba-Geigy (mein erster Arbeitgeber, der meines Vaters und der meines Onkels und der meisten Nachbarn – heute gibt es noch „Ciba Vision“, „Geigy“ ist ganz weg)
– Sandoz (der Arbeitgeber von den anderen Nachbarn – heute noch ein Generika)
– Cindy Restaurant in Basel (habe ich das erste Mal ein Mädchen zum Essen eingeladen – die haben letztes Jahr geschlossen)
– Knopf (habe ich meinen ersten Schlumpf gekauft – die gibt es schon lange nicht mehr)
– Bally (ich glaube, ich hatte als Kind immer nur Schuhe von da und: da durften wir immer Märli hören – gibt es noch als Luxusmarke)
– Kleider Frey (da wurde ich für die Konfirmation eingekleidet – seit ein paar Jahren national von uns gegangen)
– Spengler (hatte ich meinen ersten selber gekauft Anzug her – fehlt mir in der Steinen irgendwie immer noch, aber verschwunden, inklusive dem grossen Versandhandel)
– ABM (bei denen hatte ich bei meinem ersten Temporärjob noch Knorr-Suppen ins Regal gestellt – au bon marché – und weg waren sie)
– EPA (war ein grosser Kunde bei meiner ersten Werbeagentur – wurde an Coop verkauft)
– Waro (da habe ich mein erstes Modellflugzeug (die Spitfire von Airfix) gekauft – ging auch an Coop)
– Kodak (mit meinem ersten schwarz-weiss Kodakfilm habe ich meine ersten Tiere (Frösche im Ziegelei-Areal) fotografiert, mit meinem ersten farbigen Kodakfilm; meine erste Liebe – und heute lese ich „Kodak ist pleite“

Na, hat es bei Euch auch nostalgische Gefühle geweckt? Alles ist vergänglich…

Hier eine kleine Logo-Geschichte von Kodak

Hoffen wir, der FCB bleibt ewig. Und natürlich Valencia! Und alle unsere Kunden natürlich auch! ☺


geschrieben von Guillermo (25. Januar 2011)
Kategorie: Allgemein, Inbetween
Kommentare deaktiviert für Von Fleischeslust und was sich sonst noch im Kopf abspielt.  Weiterlesen

Interessant, welche Reaktionen der Blog «Alltagskunst: von Negern, Hütten und einsamen Salatesserinnen» bei den Lesern hervorruft, wenn man die Kommentare so liest. Aber spannend am Blog ist doch weniger, wie viel Gewissen man sich macht, wenn man Fleischeslust verspürt, als vielmehr, was sich beim Betrachter im Kopf abspielt. Schliesslich geht es ja nicht nur um die einsamen «Salatesserinnen», sondern um «Neger vor Hütte». Das ist einerseits politisch total unkorrekt,… Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Guillermo (29. Dezember 2010)
Kategorie: Allgemein, Inbetween
Kommentare deaktiviert für Ist Schönheit subjektiv?  Weiterlesen

Am 28. 12. kam die Nachricht, dass Denis Dutton gestorben sei. Denis wer? Ich muss gestehen, auch ich kenne ihn viel zu wenig. Doch die wenigen Male (um genau zu sein: zwei), die ich ihn erleben durfte, haben einen schönen Eindruck bei mir hinterlassen. Denis Dutton war Philosophieprofessor, der sich unter anderem zum Thema Schönheit geäussert hat. Nebenbei, die Art, seine Vorträge zu bebildern, hat mich von Anfang an gepackt – ihm zuzuhören ist eigentlich ein Augenschmaus…  Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Sebastian (24. Dezember 2010)
Kategorie: Allgemein, Inbetween
Kommentare deaktiviert für Weihnachtliche Märchenstunde – eine lügenlose Aufklärung  Weiterlesen

Zur Aufgabe eines Werbers gehört auch, es hin und wieder ganz genau zu nehmen: Manuskripte werden ins Korrektorat geschickt, Reinzeichnungen werden kontrolliert und Kampagnenabläufe und Medienpläne auf ihre Logik abgeklopft. Alles mit dem Ziel, die Anzahl geschossener Böcke auf einem Minimum zu halten. Denn Fehler in der Werbung werden von den Konsumenten gnadenlos aufgedeckt.

Dass man in anderen Branchen gerne mal eine 5 gerade sein lässt, hin und wieder beide Augen zudrückt und auch sonst nicht päpstlicher als der Papst ist, stört uns eigentlich wenig. Bei der vorweihnachtlichen Märchenlektüre mit dem Nachwuchs sind wir aber auf ein paar Ungereimtheiten gestossen, die wir so nicht stehen lassen können und die endlich publik gemacht werden müssen. Ein Thema übrigens, welches sich hervorragend als Small-Talk für die weihnachtliche Familienfeier eignet. Und deshalb auch ein etwas längerer Post für die geruhsamen Festtage. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Michael (30. November 2010)
Kategorie: Inbetween
Kommentare deaktiviert für Gefühlte Wahrheiten  Weiterlesen

Die Kommunikationsintensität hat sich auf allen Kanälen in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Noch in den 80er Jahren erreichte man als Sender einer Botschaft die Empfänger recht einfach über die Massenmedien. Die Vielfalt war gering, der Impact der Depeschenagenturen riesig und die staatliche Luftherrschaft über das terrestrische Radio unangefochten.

Davon zeugt schon, dass die 80s-Generation sich beim Nennen von Kinderserien wie Wickie oder Biene Maja sofort in eine Retro-Ekstase versetzen lässt.

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geschrieben von Michael (18. November 2010)
Kategorie: Inbetween
Kommentare deaktiviert für Bitte wenden: Gutes Storytelling überrascht in der Kunst als auch in der Werbung.  Weiterlesen

Gute Geschichten zeichnen sich unter anderem durch überraschende Wendungen aus. Wer eine Geschichte erzählt, sollte den Zuhörer in bekannte Situationen führen, sie mit voraussehbaren Stereotypen schmücken, um dann umso radikaler Wendungen durchführen zu können. Meister dieses Fachs sind die Autoren der Simpsons. Oftmals nimmt da die Episode ihren flotten Lauf, um dann gerade zu absurd anarchistisch in eine komplett andere Richtung zu steuern.

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geschrieben von Guillermo (5. November 2010)
Kategorie: Inbetween
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Heute Morgen las ich in einem meiner Newsletter das «Urban Word of the Day»: «cyber hoarding», zu Deutsch so viel wie «gehorteter Datenmüll», und konnte nicht recht viel anfangen mit dem Begriff. Bis ich beim Durchwühlen meines Desktops auf folgendes File gestossen bin.

Born to create Drama

Cyber hoarding wird im Urban Dictionary als eher negativ definiert. Man hortet Dinge, die man nie wieder anschaut, wie tausende von irgendwelchen Snapshots mit irgendwelchen Landschaften oder lustigen Bildli von den letzten Geschäftsfeiern usw.

Ich muss gestehen, ich horte Vieles. Und weil Daten so bequem platzsparend sind, gehöre ich wohl zu den aktiven Cyber Hoarder. doch als bekennender Hoarder finde ich das nicht so negativ, wie es das Urban Dictionary darstellt. Man muss nur ab und zu die Files, die sich so ansammeln, durchstöbern. Irgendetwas Sehens- oder Lesenswertes findet man immer.

Hier noch so ein Fundstück.

Oder hier

Njoy!


geschrieben von Sebastian (25. Oktober 2010)
Kategorie: Inbetween
(1) Kommentar  Weiterlesen

Und immer, wenn man denkt, dem Web gingen die Ideen aus:

Gangsta Lorem Ipsum

Damit geben wir unseren Layoutvarianten ab sofort etwas mehr Bling-bling und erleichtern uns den täglichen Hustle in der Agentur (via SWISS MISS).