geschrieben von Guillermo (11. Juni 2014)
Kategorie: Allgemein
Kommentare deaktiviert für Bereit für die WM 2014?  Weiterlesen

Es geht los in Brasilien. Die Fussball-WM 2014 steht an und schon rüstet sich die halbe Welt mit Tipp- und Wetttabellen für die kommenden Spiele. So auch jede (oder fast jede) Agentur in der Werbewelt.

Ball und Pokal der FIFA 2014

Ball und Pokal der FIFA 2014

Offizielles WM-Magazin der Fifa

Wer da seine besten Tipps abgeben will, ist gut beraten, sich im Vorfeld etwas mit den Mannschaften und den einzelnen Spielern auseinanderzusetzen. Doch das dürfte nicht einfach sein. Schliesslich können nur die Wenigsten unter uns das gesamte Fussballgeschehen aller Nationen im Auge behalten.

Zum Glück gibt es aber Blogs, die mehr oder weniger wertvolle Infos zur kommenden WM geben können. Hier eine kleine (und definitiv nicht abschliessende!) Liste:

 

11 Freunde

Startseite von 11freunde.de

Sehr komplett und übersichtlich. Hier erfährt das Fussballherz alles, was es wissen will, darf auch an Tippspielen mitmachen und sich auch mobil resp. per Tablett das Heft reinziehen. Damit ist eigentlich schon alles Gesagt, es handelt sich hier weniger um einen klassischen Blog als vielmehr um ein Magazin rund um Fussball: fundiert, informiert, renommiert.

11 Freunde sind natürlich auch auf Twitter oder auf Facebook zu finden.

 

Zum runden Leder

Blog Zum runden Leder

Für alle, die jetzt beinahe zu lesen aufgehört haben, weil die Liste mit einer deutschen Quellenangabe begonnen hat, hier gleich der nächste Blog, diesmal aus der Schweiz. Der Bund präsentiert hier vielleicht nicht so tagesaktuelle Nachrichten aus der Welt des Fussballs – aber hey! Wer wird denn da gleich in den Zweikampf gehen wollen.

 

Kämpferisch, aber fair

Bildschirmfoto 2014-06-10 um 18.10.33

Die Soccer Warriors treten schon im Namen kampfeslustig auf. Doch das ist nur eine kleine Finte. Die Berichte sind alles andere als hetzerisch oder feindselig. Auch ist dieser Blog nicht etwa auf Englisch (trotz angelsächsischem Flair), es handelt sich um einen deutschen Fussballblog, der sich – wie kanns auch anders sein – sehr um «Schland» und die Bundesliga dreht. Aber nicht nur. Die WM kommt hier ebenfalls nicht zu kurz. Auch der Account auf Facebook hört sich gut an: Fritten, Fussball & Bier. In der Info schreiben die Soccer Warriors über sich: «das hochgradig inkompetente Magazin für Fussball», das «…subjektive Dinge über Fussball» schreibt. Wer also hier den ultimativen Tipp für seine WM-Wette sucht, sollte eher skeptisch an die Sache ran.

 

Die besten Hintergrundberichte 

Bildschirmfoto 2014-06-11 um 07.54.54

Schliesslich darf dieser hier nicht fehlen. Wer fussballerisch etwas auf sich hält, liest Bloginho (lies: «bloginju»). In der bloginternen Beschreibung heisst es: «Tjerk Brühwiler und Tobias Käufer rennen im WM-Blog der NZZ nicht nur dem Fussball hinterher. Drei Monate lang gehen sie über die Seitenlinien hinaus, lassen sich von keinem Schiedsrichter aufhalten und schauen vor Ort hinter jedes Fussballtor.» Wenn das nicht Lust macht auf Fussball… der soll halt Tennis gucken.

 

Was sind eure Lieblingsfussballblogs? 

Schreibt sie hier einfach in den Kommentar.

 

So, und hier noch das ultimative Tool, um fundiertes «Datamining» in Sachen Fusball zu betreiben:

tippinho.tagesanzeiger.ch

Einfach nach Gutdünken ein paar Schieber verstellen, schon kommt der Weltmeister 2014 dabei heraus.

 

Hopp Schwiiz! Es lebe der Fusball!!


geschrieben von Sebastian (26. Juni 2013)
Kategorie: Allgemein, Outside
(1) Kommentar  Weiterlesen

Liebe Bevölkerung: Am Donnerstag kommt Marc Forsters Zombiefilm “World War Z” in die Kinos. Dazu ein kleines Public Service Announcement Ihrer Freunde von Valencia, einfach für den Fall, dass die Zombie Epidemie wirklich ausbricht.

Vorsicht bissig: Wenn die Zombies kommen, sollten Sie vorbereitet sein.

Vorsicht bissig: Wenn die Zombies kommen, sollten Sie vorbereitet sein.

5 Survival Tipps für die Zombie Epidemie

1. Schutz suchen

Auch wenn Sie schon den faulen Atem im Nacken spüren: Sie können nicht die ganze Zeit davonrennen und spätestens nach 24 Stunden werden Sie schlafen müssen. Suchen Sie sich dafür am besten ein Gebäude mit mehreren Stockwerken, idealerweise freistehend (ein Turm wäre perfekt). So haben Sie die Übersicht über eventuelle Angriffe. Dort ziehen Sie sich in die oberen Stockwerke zurück und demolieren die Treppe nach unten. Holztüren, Glasfenster und dergleichen halten einer Untoten-Attacke nur kurze Zeit Stand. Für einen kurzen Aufenthalt ist auch eine Behausung mit Stahltüre möglich (eine Garage, ein Geschäft mit Stahlgitter etc.).

2. Bewaffnen

Den Zombies ist es egal, ob Sie Pazifist sind oder Kriegsgurgel, sie interessieren sich vor allem für Ihr Hirn. Deshalb werden Sie sich früher oder später verteidigen müssen – mit Waffengewalt. Zombies lassen sich nur hundertprozentig ausschalten, wenn ihnen das Hirn zerstört wird. Für das Bekämpfen über weite Distanz empfiehlt sich eine Schusswaffe mit Schalldämpfer, eine Armbrust oder ein Pfeilbogen. Grössere Waffen wie Maschinengewehre sind zu schwer und zu unhandlich und der Lärm wird nur weitere Untote anlocken. Einen In-Fight mit einem Zombie sollten sie um jeden Preis vermeiden. Falls es doch dazu kommt, ist eine Brechstange eine ideale Waffe: nicht zu schwer und trotzdem geeignet, einen Schädel zu knacken. Dazu lassen sich damit auch Türen aufbrechen, ein klares Plus wenn Sie einmal ganz schnell verschwinden müssen. Vergessen Sie exotische Waffen wie Flammenwerfer oder Kettensägen, dass funktioniert nur in Horrorfilmen. In der Realität werden Sie sich damit nur selber verletzen.

3. Passende Kleidung tragen

Wir sind hier nicht im Mittelalter: Ein Kettenhemd oder eine Eisenrüstung bieten zwar Schutz gegen Bisse, sind aber viel zu schwer und werden Ihre Flucht behindern. Tragen Sie lieber eine enganliegende Lederjacke und feste Hosen. Die bieten ebenfalls einige Protektion. Tragen Sie für das Nötigste einen kleinen Rucksack, aber achten Sie darauf, dass keine Schnallen oder Bänder hervorstehen, schon manch ein Zombie hat sich an solchen Haltegriffen festgekrallt. Das Gleiche gilt für Ihre Haar: Tragen Sie es kurz oder binden Sie es wenigstens zu einem Pferdeschwanz zusammen.

4. Vorräte anlegen

Über kurz oder lang wird die Wasser- und Stromversorgung ausfallen. Seien Sie sich bewusst: Durst oder Dunkelheit hat schon viele Flüchtige in die Arme der Zombies getrieben. Versorgen Sie sich deshalb mit ausreichend Frischwasser, Chlortabletten und Wasserfilter. Dazu Gaskocher und -flaschen, Taschenlampen und Batterien. Vorsicht im Umgang mit Stromgeneratoren, der hohe Lärmpegel wird auf Sie aufmerksam machen. Seien Sie bei den Nahrungsvorräten pragmatisch: Wenn Ihnen die Untoten auf den Fersen sind, ist Essen kein Genuss mehr, sondern lediglich Hunger stillen. Setzen Sie auf Nahrung, die leicht, energiereich und lange haltbar ist: Energieriegel, Trockenfleisch, Studentenfutter oder Schokolade. Für mehr Genuss wird Ihnen die Zeit nicht reichen. Die einzigen, die ausgiebig spachteln werden sind – na, wer wohl?

5. Ruhig bleiben

Panik ist ein ganz schlechter Ratgeber im Falle eines Zombie-Outbreaks. Bleiben Sie gelassen und überlegt und wägen Sie das Risiko jeder Ihrer Aktionen gut ab. Wer blindlings losrennt oder gar den Helden spielt, wird sich früher oder später umzingelt in einer Ecke wiederfinden. Versuchen Sie keine Gebissenen zu heilen oder gar mitzunehmen, auch wenn es sich dabei um Ihr Kind oder Ihr Ehepartner handelt. Trauen Sie niemandem: keinem Pfarrer, keinem Polizisten, keinem Soldaten, keinem Arzt und auch nicht Ihrer Mutter. Verfolgen Sie das langfristige Ziel: Überlebende finden und gemeinsam eine Zombie-freie Zone aufbauen.

Wenn Sie diese 5 Punkte befolgen, steigen Ihre Überlebenschancen drastisch, wahrscheinlich um etwa das Fünffache. (d.h. von ca.1% auf vielleicht 5%). Mehr zu verlangen wäre aber idiotischer Optimismus. In dem Sinne wünschen wir Ihnen eine glückliche Apokalypse.

Alles nur Spass?

Natürlich: Diese Tipps sind lose inspiriert von Max Brooks’ Buch “The Zombie Survival Guide“. Aber sie wären vielleicht auch in realistischen Katastrophen-Szenarien ganz nützlich. Nicht umsonst haben die amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention einen Zombie-Blog online gestellt. Natürlich mit dem Hintergedanken, die Bevölkerung damit auf “echte” Gefahren wie Unwetter, Erdbeben oder Grippe-Epidemien etc. vorzubereiten. Dies zeigt einmal mehr, dass gutes Storytelling immer noch die beste Variante ist, um Werbung zu machen.

 

 


geschrieben von Guillermo (26. Juni 2013)
Kategorie: Allgemein, Inbetween
Kommentare deaktiviert für «Kunst kommt von können, nicht von wollen, sonst müsste es ja Wunst heissen.»  Weiterlesen

Ob obiger Ausspruch von Karl Valentin, Komiker und Autor aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, noch immer zutrifft?

Nun, wir wollen hier keine Kunstdebatte führen, sondern lediglich drei unserer Mitarbeitenden, die die grösste Kunstmesse der Welt, der 44sten ihrer Art, in Basel besucht haben, Gelegenheit geben, kurz etwas zu ihrem Besuch der Kunstmesse zu sagen. Wer weiss, vielleicht animiert das die eine oder den andern dazu, sich ein eigenes Bild der Art Basel zu machen. Hier die Eindrücke von Fabian Matz, Polygraf sowie Jessica Zurfluh und Tabea Scherer, beide auszubildende Grafikerinnen.

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geschrieben von Sebastian (24. Juni 2013)
Kategorie: Inside
Kommentare deaktiviert für “En garde. Prêt? Allez!” – ein Agenturausflug, der unter die Haut ging.  Weiterlesen

„Authentisch“ kommt von „Autsch!“ und nur was Spuren hinterlässt, ist auch wirklich passiert. So in etwa lässt sich unser Agenturausflug 2013 zusammenfassen. Nachdem wir im 2011 am „Gran Premio del Cine Valenciano“ (Film-)Geschichten frei erfanden und uns im 2012 am „Copa de Cervantes“ von wahren Begebenheiten zu spannenden Storys inspirieren liessen, war dieses Jahr alles echt und nix erfunden. „Authentizität“ war das STICHwort für ein Abenteuer, welches wahrlich unter die Haut ging: Ein Wochenende voller Blut, Schweiss und Tränen.

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Ein heldenhafter Wettstreit: Wer führt bei Valencia die schärfste Klinge?

Am „Zorro de Valencia“ massen sich die Frauen und Männer der Agentur nämlich im Degenfechten und nächtigten zwischen Training und Turnier spartanisch im Kloster Dornach, wo uns Fechtprofi und Weltranglisten-Zweiter Max Heinzer  zu Beginn nützliche Tipps mit in den Fechtsaal gab. Schon am Freitagnachmittag galt es ernst: Maître Manfred Beckmann von der Fechtgesellschaft Basel hatte eine Herkules-Aufgabe: Normalerweise benötigt ein Fechter etwa zwei bis vier Jahre Training, bis er Gefechtsreife erlangt.

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“You talkin’ to me?”: Fechten ist kein Kinderspiel.

Dem Maître standen für ein Team von 45 Anfängern gerade knapp zwei Stunden zur Verfügung. Die Equipe lauschte aufmerksam seinen Worten und stürtzte sich voller Enthusiasmus in die Fechtjacken. Und dann hiess es auch schon „En Garde. Prêt? Allez!“

In Reih und Glied: Ausrüstung für 50 Personen zu beschaffen, war für den Maître ein besondere Herausforderung.

In Reih und Glied: Ausrüstung für 45 Personen zu beschaffen, war für den Maître eine besondere Herausforderung.

Ohne Rücksicht auf Verluste zeigte das Team vollen Einsatz und schon bald kamen unter den Fechtmasken die ersten grinsenden, tropfnassen Gesichter hervor: Fechten ist definitiv anstrengender, als es aussieht. Der Maître zeigte sich von unserem Einsatz sichtlich beeindruckt.

Allez: Im Fechtsaal flogen die Fetzen.

Allez: Im Fechtsaal flogen die Fetzen.

Am Samstag stand dann das Turnier an. Die Gruppenphase sowie die Achtel- und Viertelfinals fanden in den Räumlichkeiten der Fechtgesellschaft Basel und des Basler Fechtclubs statt. Für die Halbfinals und den Final ging es dann abends an eine standesgemässe Location: Im Schloss Bottmingen kämpften die vier verbliebenen Frauen und Männer vor Publikum in Abendgarderobe um Ruhm, Ehre, einen goldenen Degen und eine Reise an die Fecht-WM in Budapest (als Zuschauer versteht sich). Nach spannenden Finalkämpfen kam es zum Schluss zur grossen Überraschung: Mit Sabina Wothe und Serdal Aktas gewannen zwei Kämpfer, welche die wenigsten auf ihrer Liste hatten.

Strahlender Sieger: Serdal hat mal wieder alles richtig gemacht.

Strahlender Sieger: Serdal hat mal wieder alles richtig gemacht.

Schöne Geste: Die Finalistin gratuliert der Siegerin.

Lieferten sich ein grossartiges Duel: Finalistin Anke mit Siegerin Sabina.

Was bleibt vom Wochenende hängen? Grossartige Erinnerungen, einige blau-grün-gelbe Flecken und die Einsicht, dass Sieg und Niederlage oft nur eine Degenspitze auseinanderliegen. Das werden wir uns für den nächsten Pitch hinter die Ohren schreiben. Wir gratulieren Sabina und Serdal zum fantastischen Turniergewinn und bedanken uns bei allen Beteiligten für ein grossartig-authentisches Wochenende.

BLAUE_FLECKEN

Rot, blau oder grün? Von diesem Ausflug durften allen ein Gratis-Souvenir mitnehmen.

… und auch noch filmisch aufbereitet

Begleitet wurde der ganze Event übrigens von zwei Filmteams. Die Crew von Clip It lieferte uns noch am selben Abend eine Zusammenfassung des Wochenendes im Stil eines Sportpanoramas und Multitalent Güzin Kar begleitete mit der Crew von Snap Film einen Fechter und eine Fechterin durch die Höhen und Tiefen des Turniers.


geschrieben von Guillermo (28. März 2013)
Kategorie: Allgemein
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Wir wünschen allen ein schönes Osterfest, auch wenn es vielleicht nicht so sonnig und frühlingshaft ausfällt, wie mancher von uns gehofft hatte.

Aber wenn es draussen schon so regnet, was das Zeug hält, hier ein netter Zeitvertreib für alle Zuhausegebliebenen:

Stiller Hase Rezept für Ostern von Iraklis Hungerberg

Stiller Hase
Rezept für Ostern
von Iraklis Hungerberg

Hier das Rezept zum Oster-Glück:

STILLER HASE

Für ca. 4 hungrige Mäuler.

Einkaufsliste
1 ganzer Hase (in Stücke geschnitten)

4 Zwiebeln

1 Knollen Knoblauch

4 grosse Karotten

1 Knollensellerie

4 Tomaten

300g Champignons

Lorbeer, Wacholder, Nelken, Pfeffer, Butter, Olivenöl

Mehl

1 Flasche Wein (z.B. Pinot Noir)

Bouillon

1 Chilischote

1 Bund glatte Petersilie

Papardelle (Bandnudeln: die von Fine Food sind die geilsten!)

  • Die Hasenstücke Olivenöl-Butter-Gemisch scharf anbraten. In den grossen Topf
  • Zwiebeln halbieren und mit Nelken und Lorbeer „spicken“. Anbraten. In den grossen Topf
  • Grosszügig geschnittene Sellerie- und Karottenstücke scharf anbraten. Mehl (ca. 100g) drüberstreuen. In den grossen Topf
  • Champignons scharf anbraten. In den grossen Topf
  • Grossen Topf auf volle Flamme stellen. Mit Wein ablöschen.
  • Mit Bouillon auffüllen bis alles bedeckt ist.
  • Tomaten vierteln. In den grossen Topf.
  • Ca. 10 ganze Pfefferkörner, ca. 5 Wacholderbeeren in den grossen Topf
  • Auf kleiner Stufe ca. 2h kochen lassen.
  • Chilischote entkernen. Halbieren. In den grossen Topf.
  • Nach Bedarf mit Mehl Sauce weiter abbinden. Weiter Abschmecken.
  • Kurz vor dem Servieren Petersilie dazu geben.
  • Mit Papardelle Servieren.

und hier ein paar Bilder vom grossen Ereignis:

Ganz grosses Kino Iraklis am Werk

Ganz grosses Kino
Iraklis am Werk

Beigemüse damit der Hase sich wohl fühlt

Beigemüse
damit der Hase sich wohl fühlt

Alle alles geben.

Alle alles geben.

 

 

Und so kam es auf den Teller. Ein Fest!

Genuss auf der ganzen Linie. Ein Erfolg! Merci Iraklis, merci Tommy!
Genuss auf der ganzen Linie. Ein Erfolg!
Merci Iraklis, merci Tommy!

 

 

Und so kam es auf den Teller. Ein Fest!
Es gab nichts auszusetzen – einfach lecker!

Es gab nichts auszusetzen – einfach lecker!


geschrieben von Michael (4. Februar 2013)
Kategorie: Allgemein
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Wir haben Anfang Februar und somit immer noch Mitte Winter. Die ideale Zeit, um sich als Serien-Junkie in kalten Nächten seiner Sucht zu widmen. Vor allem, wenn man die Serie in einer praktischen DVD-Box vollständig besitzt und so das Fortsetzungstempo selber bestimmen kann.

Was sind denn bislang die Neuentdeckungen der neuen TV-Serien-Saison?

Hier die beiden Top-Empfehlungen eines Schwerstsüchtigen:

Atlantic City, 1920 – The Dawn of Prohibition

In der Kategorie Drama meiner Meinung nach nicht zu schlagen, ist die HBO-Produktion Boardwalk Empire. Toller Plot kurz erzählt: Die Story erzählt die im Grundsatz wahre Geschichte aus den 20er Jahren über den legendären Schatzmeister Nucky Thompson von Atlantic-City. Eine Epoche, in der man durch geschickte Umgehung der Prohibition und einer grossen Skrupellosigkeit relativ rasch sehr reich werden konnte. Als B-Storyline erlebt man dabei auch den Aufstieg der Mafia in Chigago (Stephen Graham spielt dabei brillant den jungen Al Capone) und die Regierungszeit des berühmten New Yorker Königs des organisierten Verbrechens Arnold Rothstein. Ebenso wird nicht gespart an amourösen Geschichten aller Art. Detailgetreu nicht nur in den Kostümen, sondern auch in der Sprache und in den verschiedenen englischen Dialekten. Überhaupt sind alle Schauspieler ausnahmslos richtig gecastet und spielen so gut, dass man sie immer nur in ihrer Rolle wahrnimmt. Kurzum: Grosses Kino für die kleine Serie zu Hause. Jetzt bereits in der zweiten Staffel (auch auf deutsch) erhältlich.

 

Eine Familie kommt selten allein

In der Kategorie Comedy gibt es diesen Winter auch einen klaren Benchmark: Modern Family aus den Fox Studios. Diese steigert sich in der zweiten Staffel Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Sebastian (8. Januar 2013)
Kategorie: Allgemein, Inside
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Was machen drei Valencianer, die Crew von snapfilm und ein Darsteller im Anzug bei minus 20 Grad hoch über St. Moritz? Nein, sie drehen nicht den nächsten Bond-Streifen, sondern filmen streng geheim einen Heiratsantrag.

Bling bling: St. Moritz im Glitzerkleid.

Wie kam es zu diesem Spezialauftrag? Jürg, unser Bräutigam in Spe, gewann beim Coop SimsalaWin Gewinnspiel einen Heiratsantrag im TV: 1 Minute Sendezeit auf SRF1 zur Prime Time, inklusive Dreh, Schnitt und Vertonung. Und da wir von Valencia für die Kommunikation von SimsalaWin verantwortlich zeichneten, durften wir auch diesen Spezialauftrag übernehmen.

Uuund Action: Drehbeginn am Bahnhof Chur.

Unser Gewinner wünschte sich als Location für seinen Antrag die Bündner Berge, weil ihn und seine Liebste viel mit dieser Gegend verbindet. Dementsprechend inszenierten wir an einem wolkenlosen Tag im Dezember Jürgs Fahrt von Chur nach St. Moritz und entschwebten dann mit der Seilbahn in die eisigen Höhen von Corviglia, um ihn vor fantastischem Panorama zu seiner Angebeteten sprechen zu lassen.

Höchste Konzentration: Jürg geht ein letztes Mal den Text durch.

Seine Daci wusste übrigens nichts von ihrem Glück, denn Jürg hatte alles ohne ihr Wissen eingefädelt. So sass sie am Abend des 4. Januars nichtsahnend vor den Fernseher, an dem zwischen Tagessschau und Meteo plötzlich ihr Liebster erschien und vor imposanter Kulisse um ihre Hand anhielt. Die Überraschung war perfekt, Daci sprachlos und das Wichtigste: Die Dame hat «Ja» gesagt.

Alles im Kasten: Die Regie ist zufrieden.

Wir gratulieren Daci und Jürg von Herzen und bedanken uns bei allen Beteiligten: der Räthischen Bahn, den Bergbahnen Engadin St. Moritz, dem Hotel Bären in St. Moritz, Hastings Audio Network, Hugo Boss und natürlich bei Michael Kindermann von snapfilm für die tolle Zusammenarbeit.

Und für alle, welche es nochmal sehen wollen, hier der Teaser zum Hochzeitsantrag und natürlich der Hochzeitsantrag selber.

Drei Männer im Schnee: Location Scouting auf Corviglia.


geschrieben von Sebastian (7. Januar 2013)
Kategorie: Allgemein
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Das Restaurant Safran Zunft ist nicht nur ein langjähriger Kunde von uns, sondern gehört auch zu den Amigos de Valencia, jenen Gasthäusern, in denen unsere Lunch Bons gültig sind und die sich zu mindestens einem nachhaltigen Tagesmenü verpflichten.

Und weil echte Freundschaft durch den Magen geht, luden Pächter Hans-Peter Fontana und sein Team eine Valencia Delegation zum traditionellen Neujahrslunch in den Zunftsaal, wo das legendäre Fondue Bacchus serviert wurde. Besonders positiv: Neben den Fleisch-Spiessli servierte Fontana auch eine vegetarische Quorn-Alternative und ermutigte  seine Gäste zum vernünftigen Fleischgenuss. So starten wir gerne ins neue Jahr. Statt vieler Worte lassen wir an dieser Stelle Bilder sprechen.

Liebes Safran Team: Wir bedanken uns herzlich für das exzellenten Mittagessen und wünschen der Saffre viel Erfolg im 2013.

Chefsache: Ein gepflegter Lunch in der Saffre bringt auch unseren CEO zum Lächeln.

Rein damit: Fondue Bacchus ist eine Spezialität des Hauses.

Viva Amigos: Gastgeber Hans-Peter Fontana stösst mit uns an.

Ja, das passt: Der Creative Director ist mit der Qualität zufrieden.

Happy End: Beim Dessert ist für jeden was dabei.


geschrieben von Guillermo (19. Dezember 2012)
Kategorie: Allgemein
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Wie ultimativ darf es denn sein? Ultimativ im Sinne von endgültig? Ich meine, alles spricht vom Weltuntergang,

Wie wird das Wetter am 21.12 2012?

aber niemand scheint es zu kratzen. Darum hier die ultimativen im Sinne von wegweisenden Weihnachtstipps, damit für alle, die noch keinen blassen Schimmer haben, was sie an Weihnachten tun oder schenken sollen, am 24./25. Dezember nicht doch noch die Welt untergeht.

Sebastian Refardt macht den Anfang:

Mut zur Lücke: Sorgen Sie für Leerstellen im Kalender

Vor Weihnachten gibt’s immer viel zu tun. Alle Arbeit will erledigt sein, Geschenke und Essen besorgt, die Wohnung geputzt, der Baum dekoriert und die Mailänderli backen sich auch nicht von alleine. Da sollte das Fest selber nicht auch noch zum Stress verkommen.

Unser Tipp: Lassen Sie vom 24. bis 26. Dezember einen Tag frei, an dem Sie Ihr Bäumchen ganz für sich haben.

Nordmanntanne

O Tannenbaum

Ein unkompliziertes, aber feines Abendessen (z.B. 3-4 edle Käse mit frischem Brot und einen guten Barolo), etwas feine Musik (z.B. Jazz von Dexter Gordon) und anschliessend im Kerzenschein den neuen Roman lesen, welchen Sie garantiert schon geschenkt bekommen haben (z.B. «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» von Thomas Meyer aus dem salis Verlag, 2012)  – so macht Weihnachten Freude.

jüdisch-orthodoxer Hut auf einer biederen, weissen Tapete über dem in Oker gehaltenen Buchtitel

Nominiert für den Schweizer Buchpreis 2012

Frische Luft wirkt Wunder

Ich selbst bin ja eher der klassische Typ und finde, an Weihnachten gehört es sich, zu Hause zu bleiben. Was gibt’s schöneres als auf dem Sofa zu lümmeln und sich alle möglichen und unmöglichen Weihnachtsfilme reinzuziehen, die am Fernsehen gezeigt werden. Nichtsdestoweniger hier ein Tipp von mir (Guillermo Garcia), der sehr viel zur Beruhigung der Stimmung an Weihnachten beitragen kann.

Wer länger als zwei Tage am Stück zu Hause rumlungert und sich nur noch von Plätzchen und anderen feinen Sachen ernährt, sollte unbedingt hinaus gehen. Und zwar bei jedem Wetter. Das gilt vor allem für diejenigen, die sonst eigentlich nie zu Hause sind. Die Familie kann sich unmöglich und schon gar nicht in einer Stresssituation, wie sie Weihnachten nun mal sein kann, schlagartig an eine übermässig längere Präsenz gewöhnen.

Also, dicken Winterjacken anziehen und dann nichts wie raus. In den Wald, in die Berge, meinetwegen in den Zoo! Lange Spaziergänge sind Balsam für die Familie – und man bekommt wieder einen gesunden Appetit auf Plätzchen.

Hier noch mein Buchtipp zum Schenken:

88 stimmungsvolle Dorf- und Quartierbeizen in der Schweiz. ISBN: 978-3-03800-602-2

Cervelat und Tafelspitz. Martin Jenni, Marco Aste. AT Verlag

Weihnachten, das Fest der Liebe, der Versöhnung und der Familie…, hat ja immer das Potential in sich, die verdeckten Boshaftigkeiten des Jahres bei der Familienvollversammlung aufbrechen zu lassen.

Darum müsste die Frage nach dem Bösen in Verbindung mit Weihnachten eigentlich ein philosophischer Dauerbrenner sein,

…sagt Michael Gerber. Hier seine Geschenktipps zu Weihnachten:

Als kleiner Bub wünschte ich mir natürlich immer (erfolglos) den halben Zweiten Weltkrieg unter den Weihnachtsbaum. Das Afrikakorps der Wehrmacht und die britischen Gurkha-Brigaden mussten aber aussen vor bleiben. Auch der amerikanische Sezessionskrieg war chancenlos gegenüber unserem internen Ethikstandart. Seltsamerweise waren dann aber Indianer und Cowboys wieder knapp akzeptiert. Und wenn man die Kriegsschiffe und Flugzeuge sich als lehrreichen Modellbausatz wünschte, vergrösserte sich die Chance auf Wunscherfüllung sofort. (Obwohl mich das Basteln eigentlich nie interessierte, das Nachspielen der Luftschlacht um England aber zum Beispiel um so mehr).

Nun, die Frage die sich heute aktuell stellt, ist:

Darf man Adolf Hitler unter den Weihnachtsbaum legen?

Der absolute Lesespass unter den Neuerscheinungen heisst nämlich „Er ist wieder da.“ Und „er“ ist eben Adolf. Und der schreibt in Ich-Form, wie er im 2011 in einem Berliner Hinterhof mit leichtem Benzingeruch an den Kleidern aufersteht und nach einer kurzen Situationsanalyse sich allen Ernstes zur erneuten Machtübernahme aufmacht.

2012, 400 Seiten, Masse: 13,9 x 22 cm, Gebunden, Deutsch Eichborn ISBN-10: 3847905171 ISBN-13: 9783847905172

Timur Vermes: Er ist wieder da. Der Roman, 2012 Eichborn

Nun stelle man sich vor, ich schenkte dieses Buch meinem Vater. Der packt es aus und seine Enkelin gesellt sich hinzu. Und sie fragt ihn, was denn das für ein Buch sei, das ihm da das Christkind geschenkt hat…

…?

Also ist die Antwort: Ja, man darf Hitler an Weihnachten verschenken, wenn es a) eine Persiflage ist und b) die anwesenden Kinder nicht mehr allzu fest ans Christkindli glauben.

Zu dieser Art von Geschenken gehört auch der nächste Geschenktipp von Michael Gerber:

The walking dead. Erste und zweite Staffel. Der Überraschungserfolg aus Amerika.

Cowboy rennt auf einer Landstrasse der untergehenden Sonne entgegen. Er ist bewaffnet.

The Walking Dead, 1. und 2. Staffel auf DVD erhältlich, strikt ab 18!

Ein Zombie-Outbreak erster Güte mit noch unbekanntem Ausgang. Nach zwei Staffeln sieht es für die Gesunden nicht besonders gut aus. Die Ostküste zumindest ist ein riesiges Katastrophengebiet. Dazu passt der Quote zum christlichen Fest von Farmer Hershel Greene, der beim Anblick der Zombies in seinem Vorgarten fällt: «I can’t profess to understand God’s plan, Christ promised the resurrection of the dead. I just thought he had something a little different in mind.»

In diesem Sinne: Viel Spass mit dem ersten Christfest nach dem Weltuntergang. Merry X-mas to u all!

Eure Valencia Blog-Redaktion

Michael Gerber, Sebastian Refardt und Guillermo Garcia


geschrieben von Guillermo (14. August 2012)
Kategorie: Allgemein, Inside
Kommentare deaktiviert für Emotionalität und Werbung  Weiterlesen

Als ich neulich in einem alten Sprachspiegel, der Zweimonatszeitschrift des Schweizerischen Vereins für die deutsche Sprache, stöberte, stiess ich auf einen interessanten Beitrag:

«Kreativität der sprachlichen Oberfläche – ein Blick auf Literatur und Warenmarken» (Teutsch 2011:13).

«Sprachliche Oberfläche»? Was um Himmelswillen ist das denn? Habe ich mich auch gefragt und weiter gelesen. Den kompletten Beitrag lesen »